Wie funktioniert Homöopathie?
Wie oder was bei diesen Zuckerkügelchen wirkt, da ist uns die Wissenschaft noch den Beweis schuldig geblieben bzw. darum wird schon seit der Entdeckung der Homöopathie durch Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren gestritten.
Bei der Verwendung von D-Potenzen bis D12 spricht man von potenzierte Pflanzenwirkstoffen bzw. von Biochemie nach Dr. Schuessler. Hier ist noch Wirkstoff nachweisbar.
Bei C-/LM-/Q-Potenzen geht man davon aus, dass diese energetisch wirken.
Dass es funktioniert beweisen unzählige Repertorien wie z. B. das "Klinische Repertorium der Homöopathie" von Robin Murphy. Auf 2289 Seiten werden hier Symptome beschrieben, bei denen die homöopathischen Mittel geholfen haben. Auch James Tyler Kent, Constantin Hering, Hennry C. Allen, James Campton Burnett, Arthur Hill Grimmer und noch viele andere Homöopathen der Vergangenheit und Gegenwart waren fleißige Sammler und haben ihre Erfolge akribisch dokumentiert. Man kann also von einer empirisch basierten Therapieform sprechen.
Wer gerne einen wissenschaftlichen Erklärungsversuch lesen möchte, dem empfehle ich die Bücher "Praxisbuch Tierhomöopathie" von Dr. vet. Peter Gregory und "Nanodynamik" von Dr. E.S. Rajendran (in der Übersetzung von Dr. Miguel Corty Friedrich).
Homöopathische Arzneimittel
In der Homöopathie können wir über 1300 Mittel einsetzen und diese in ihrer Wirkstärke ganz fein auf den Patienten abstimmen. Die entsprechenden Heilmittellexikons nennen sich Materia Medica.
Am besten wirkt ein Arzneimittel, das möglichst viele Symptome lindern kann, die der Patient zeigt. Haben wir viel Übereinstimmung ist die Wirkung besser, haben wir wenig Gemeinsamkeiten, lässt die Besserung auf sich warten. Die Kunst besteht also darin, die größte gemeinsame Schnittmenge zu finden.
Es funktioniert nicht ....
... dann sollten wir ein paar Dinge überprüfen:
- Haben wir bei der Anamnese etwas übersehen, so dass wir evtl. ein falsches Mittel ausgesucht haben?
- Braucht es eine stärkere Dosierung?
- Geht es uns als Tierbesitzer evtl. nicht schnell genug und wir müssen noch ein bisschen warten?
- Haben wir das Mittel zu oft gegeben, so dass wir genau das Gegenteil bewirkt haben?
- Ist im Tierfutter Pfefferminze, Menthol oder Kampfer enthalten? Diese heben die Wirkung von homöopathischen Mitteln auf. Oft auch in kühlenden Pasten/Salben enthalten
- Stark duftende Öle beeinflussen Homöopathika
- Braucht der Körper noch zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel als Baustoff für die Zellen, um nötige Reparaturarbeiten umsetzen zu können?
- Dauerstress durch ungeeignete Haltungsbedingungen, nicht angepasstes Training, nicht passende Ausrüstung
- evtl. eine Impfung schlecht vertragen?
- Belastung mit Parasiten, die ständig toxische Abbauprodukte in den Organismus einbringen oder als Parasit selbst die Organe zerstören?
- Der Patient ist leider schon zu krank, um noch reagieren zu können
Wissenschaftliche Publikationen
Wer gerne im Detail nachforschen will, findet unter den nachfolgenden Links die offiziellen Studienergebnisse
Datenbanken zur Integrativen Medizin (carstens-stiftung.de)
Weiterführende Literatur und Vorträge
Narayana Verlag, Homöopathie, Naturheilkunde, gesunde Ernährung (narayana-verlag.de)
Startseite | Verlag Homöopathie + Symbol | Online-Versand (homsym.de)
C. Hinterseher Wissen – chW das Studienzentrum auf Hochschulniveau. Veterinärmedizin, Humanmedizin, Biologie. Studienkurse (c-hinterseher-wissen.com)
ATN Akademie | Zertifizierte Ausbildung in Tierberufen (atn-akademie.com)
Ausbildung Tiertherapeut & Tierheilpraktiker - München | SARAH MERGEN (sarah-mergen.de)